Alles hat zwei Seiten - auch die Schallschutzwände der Bahn: Während sich die
einen Anwohner über weniger Lärm freuen, beklagen andere eine stärkere
Belastung. Am Dienstag wurden die Bauarbeiten abgeschlossen.
Entlang der Filstalbahn ists ruhiger geworden - zumindest für die direkten
Anlieger. Nachdem die Bahn zwischen Reichenbach/Fils und Geislingen knapp zwölf
Kilometer Schallschutzwände errichtet und rund 15 Millionen Euro investiert hat
(inklusive Schallschutzfenster für mehr als Tausend Häuser), wird der Lärm der
Züge gedämmt.
Dienstagvormittag wurde der offizielle Abschluss dieser Arbeiten gefeiert - mit
Reden und Imbiss am Geislinger West-Bahnhof. Vor geladenen Bahn-Anrainern,
Filstal-Bürgermeistern und Politikern (darunter SPD-MdL Sascha Binder) verwies
Eckart Fricke als Konzernbevollmächtigter der Bahn für Baden-Württemberg auf
die umfangreichen Vorkehrungen zum Lärmschutz.
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